Hüben und Drüben; Dritter Band (3/3) by Friedrich Gerstäcker

(5 User reviews)   740
Gerstäcker, Friedrich, 1816-1872 Gerstäcker, Friedrich, 1816-1872
German
Ever wonder what happens when a German immigrant tries to build a new life in America, only to find the old world won't let go? In this final book of Gerstäcker's trilogy, we follow our main character as he's pulled between two continents. It's not just a travel story—it's about the personal cost of chasing a dream. Old debts, family ties, and a changing homeland call him back across the ocean. But can you ever really go back? The adventure is bigger, the stakes are personal, and the ending brings a surprising sense of closure to a journey that feels incredibly real, even today.
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unverändert; fremdsprachliche Zitate wurden nicht korrigiert. Fußnoten wurden der Übersichtlichkeit halber an das Ende des jeweiligen Kapitels der betreffenden Erzählung verschoben. Umlaute in Großbuchstaben (Ä, Ö, Ü) werden in ihrer Umschreibung dargestellt (Ae, Oe, Ue). Besondere Schriftschnitte wurden in der vorliegenden Fassung mit den folgenden Sonderzeichen gekennzeichnet: gesperrt: _Unterstriche_ Antiqua: ~Tilden~ #################################################################### Hüben und Drüben. [Illustration] Neue gesammelte Erzählungen von Friedrich Gerstäcker. Dritter Band. [Illustration] Leipzig, Arnoldische Buchhandlung. 1868. Inhaltsverzeichniß. Seite 1. Das Loch in der Hose 1 2. Richter Black 163 3. Martin 253 4. Hasenjagd bei Gotha 310 Das Loch in der Hose. Erstes Kapitel. Auf der Promenade. Der warme Sonnenschein des ersten wirklichen Frühlingstages hatte eine Menge von Menschen hinaus in’s Freie gelockt, und der sogenannte „Promenadenweg“ in der Stadt Hoßburg zeigte Schwärme von fröhlichen Stadtbewohnern. Verließen sie doch jetzt den langen Winter hindurch in ihren Häusern eingeengt, wie die Bienen ihren Bau, um sich an dem blauen Himmel und der milden, balsamischen Luft zu erfreuen. Ein Frühling in Deutschland! -- Man mag unser nordisches Klima mit Recht verlästern und sich zehn Monate im Jahr fragen, wie es möglich ist, daß vernunftbegabte Menschen es in einem solchen Himmelsstrich aushalten, und im Winter der Kälte, im Sommer der Hitze und im Herbst den rasenden Nordweststürmen wieder und wieder trotzen. Ein einziger Frühlingstag giebt die Antwort, und wie ein immer gesunder Mensch eigentlich nie weiß, daß er gesund ist, und sich deßhalb seines vortrefflichen Zustandes auch gar nicht recht erfreuen kann, ebenso weiß kein Bewohner der Tropen, wo ewiger Frühling herrscht, das zauberschöne Wort Frühling zu schätzen -- ja, er hat es nicht einmal in seiner Sprache und keine Ahnung davon, welches Entzücken uns durchströmt, wenn nach dem langen Winterschlaf die Natur endlich doch wieder erwacht und der Frühling mit schmetternden Lerchenfanfaren seinen fröhlichen Einzug hält. Es giebt keine wonnigere Zeit in der Welt als einen deutschen Frühling, und nicht allein in das kleine Herz des Wandervogels zieht die Luft ein, hinaus in’s Freie, fort fortzustreben, immer fort, in die weite herrliche Welt; nein, der Mensch empfindet das Nämliche, und welches Geschäft er auch treibe, welches Amt, welche Pflicht ihn an die Scholle fesselt, in _der_ Zeit wird es ihm am schwersten, derselben zu folgen, und er benutzt wenigstens jeden freien Moment, um auszufliegen, soweit ihn seine Kette läßt. Leider ist diese Kette nur bei den meisten Leuten entsetzlich kurz, und beschränkt ihre „Wanderlust“ auf das dürftigste Maß -- einen Spaziergang um die Stadt herum, aber -- „sie schöpfen doch wenigstens frische Luft“, und auch in Hoßburg hatten sie sich das heute zu Nutz gemacht. Wie das herüber und hinüber wogte, von fröhlichen lachenden Gruppen, und wie zahlreich eigentlich das schöne Geschlecht vertreten war, das heute, am ersten Mai, auch zuerst die langersehnte Gelegenheit bekommen hatte, schon längst bereit liegende Frühlingskleider in Glanz und Licht hinauszutragen! Wie an einem Sonn- und Feiertag war das junge Volk geputzt; und wie das dabei mit einander kicherte, lachte und plauderte, und wie sorgfältig es einander musterte und prüfte! Wenn sich weit draußen in See zwei Schiffe begegnen, so stehen die beiden Kapitäne jeder an seinem Bord mit dem Fernrohr in der Hand, um erst einmal die Flagge zu erkennen, und wenn die nicht gezeigt wird, nach der Takelage und dem ganzen Schnitt der „~rigging~“ das fremde Fahrzeug „auszumachen“. Alles wird dabei auf das Genaueste beobachtet, der Stand der Masten, der Schnitt der Segel, der Bau des Rumpfes vom Bug zum Heck, selbst die Malerei an Bord, und erst völlig außer Gesichtsweite schiebt der Seemann sein Teleskop wieder zusammen und tauscht mit dem Steuermann seine Bemerkungen über das fremde Segel. Dieselbe Beobachtung können...

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This book wraps up a sprawling story that's part adventure, part family drama. We pick up with our German immigrant who's been trying to make it in America. Just when he thinks he's found his footing, news from home changes everything. The book follows his difficult return to Germany, where he finds a country that's not quite the one he left. He has to face old problems, reconnect with family he hasn't seen in years, and figure out where he truly belongs. The journey across the Atlantic is just the beginning of a deeper exploration of home and identity.

Why You Should Read It

Gerstäcker writes with the authority of someone who lived this life. His descriptions of 19th-century travel—the ships, the landscapes, the crowded immigrant quarters—feel immediate and genuine. What really got me was the emotional core. This isn't just about seeing new places; it's about the quiet ache of displacement. The main character's struggle to reconcile his old self with his new experiences is something anyone who's ever moved or changed can understand. The supporting cast, from fellow travelers to family back home, are sketched with warmth and realism.

Final Verdict

Perfect for readers who love historical fiction that focuses on people, not just events. If you enjoy stories about immigration, cultural change, and personal journeys, this trilogy (and especially this final chapter) is a hidden gem. It's slower paced than modern adventures, but that gives you space to really live in its world. Think of it as a thoughtful, satisfying end to an epic personal saga that still speaks to our mobile, global age.



⚖️ Legacy Content

There are no legal restrictions on this material. Enjoy reading and sharing without restrictions.

Ethan Carter
4 months ago

As part of my coursework, the explanations are structured in a clear and logical manner. Thanks for making this available.

Logan Wilson
1 month ago

This exceeded my expectations because the depth of research presented here is truly commendable. I'm sending the link to all my friends.

Anthony Brown
1 month ago

I didn't expect much, but the plot twists are genuinely surprising without feeling cheap or forced. This felt rewarding to read.

George Thompson
4 months ago

I didn't expect much, but the insights offered are both practical and thought-provoking. Highly recommended for everyone.

Richard Green
5 months ago

Out of sheer curiosity, the diagrams and footnotes included in this version are very helpful. Worth eevry second of your time.

4.5
4.5 out of 5 (5 User reviews )

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