Vom Musikalisch-Schönen by Eduard Hanslick

(4 User reviews)   531
Hanslick, Eduard, 1825-1904 Hanslick, Eduard, 1825-1904
German
Ever wonder why some music gives you chills while other pieces just sound... nice? In 1854, Eduard Hanslick dropped a bomb on the music world with 'On the Musically Beautiful.' Forget everything you think you know about music being about emotions or telling stories. Hanslick makes a bold, controversial argument: the beauty of music is purely in the notes themselves—the patterns, the architecture, the form. It's not about what feelings it stirs in you. This book sparked a massive fight that composers and critics are still having today. If you love music and want to understand one of the biggest debates about what makes it art, this is your starting point. It's short, sharp, and will make you listen differently.
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_neuen_ Auflage. Auch dieser darf ich die Worte anpassen, welche _Fr. Th. Vischer_ dem Wiederabdruck einer älteren Abhandlung (»der Traum«) vorausschickte.[1] »Ich nehme«, sagt Vischer, »diese Studie in die gegenwärtige Sammlung auf, ohne sie gegen Angriffe, die sie erfahren hat, zu schützen. Auch verbessernden Überarbeitens habe ich mich enthalten, ausgenommen kleine unwichtige Nachhilfen. Ich würde jetzt manches vielleicht anders sagen, mehr auseinandersetzen, gedeckter, beschirmter hinstellen; wem gefällt eine Arbeit ganz, wenn er sie nach Jahren wieder liest? Allein man weiß auch, wie leicht mit nachbesserndem Eingreifen mehr verderbt als besser gemacht wird.« [1] »Altes und Neues« von Fr. Th. Vischer (Stuttgart 1881) S. 187. Wollte ich hier in Polemik eingehen, auf alle Kritiken antwortend, welche meine Schrift hervorgerufen hat, so würde dies Büchlein zu einem erschreckend starken Band anschwellen. Meine Überzeugungen sind dieselben geblieben, desgleichen die Positionen und schroff sich gegenüberstehenden Musikparteien der Gegenwart. Der Leser wird mir daher wohl auch die Wiederholung einiger Bemerkungen gestatten, mit welchen ich das Erscheinen der dritten Auflage begleitet habe. Der Mängel dieser Abhandlung bin ich mir sehr lebhaft bewußt. Demungeachtet hat das weit über Erwarten günstige Schicksal der früheren Auflagen und der mich hocherfreuende Anteil, mit welchem bedeutende Fachmänner philosophischer wie musikalischer Disziplin davon Akt nahmen, mich überzeugt, daß meine Ideen, auch in der etwas scharfen und rhapsodischen Weise ihres ursprünglichen Auftretens, auf gutes Erdreich gefallen sind. Eine merkwürdige Übereinstimmung mit diesen Anschauungen fand ich, aufs freudigste überrascht, in den erst nach dem Tode des Dichters erschienenen kleinen Aufsätzen und Aphorismen über Musik von _Grillparzer_. Einige der wertvollsten dieser Aussprüche habe ich in dieser neuen Auflage zu zitieren mir nicht versagen können; ausführlicher davon ist in meinem Essay: »_Grillparzer und die Musik_« gehandelt.[2] [2] »Musikalische Stationen« von Ed. Hanslick. Berlin, Verein f. dt. Lit. 1885. 5. Aufl. Leidenschaftliche Gegner haben mir mitunter eine vollständige Polemik gegen alles, was Gefühl heißt, aufgedichtet, während jeder unbefangene und aufmerksame Leser doch unschwer erkennt, daß ich nur gegen die falsche Einmischung der Gefühle in die _Wissenschaft_ protestiere, also gegen jene ästhetischen Schwärmer kämpfe, die mit der Prätension, den Musiker zu belehren, nur ihre klingenden Opiumträume auslegen. Ich teile vollkommen die Ansicht, daß der letzte Wert des Schönen immer auf unmittelbarer Evidenz des Gefühls beruhen wird. Aber ebenso fest halte ich an der Überzeugung, daß man aus all den üblichen Appellationen an das Gefühl nicht ein einziges musikalisches Gesetz ableiten kann. Diese Überzeugung bildet den einen, den _negativen Hauptsatz_ dieser Untersuchung. Er wendet sich zuerst und vornehmlich gegen die allgemein verbreitete Ansicht, die Musik habe »Gefühle darzustellen«. Es ist nicht einzusehen, wie man daraus die »Forderung einer absoluten Gefühllosigkeit der Musik« herleiten will. Die Rose duftet, aber ihr »Inhalt« ist doch nicht »die Darstellung des Duftes«; der Wald verbreitet schattige Kühle, allein er _stellt_ doch nicht »das Gefühl schattiger Kühle _dar_«. Es ist kein müßiges Wortgefecht, wenn ausdrücklich gegen den Begriff »darstellen« vorgegangen wird; denn aus ihm sind die größten Irrtümer der musikalischen Ästhetik entsprungen. Etwas »darstellen« involviert immer die Vorstellung von zwei getrennten, verschiedenen Dingen, deren eines erst ausdrücklich durch einen besonderen Akt auf das andere bezogen wird. _Emanuel Geibel_ hat durch ein glückliches Bild dies Verhältnis anschaulicher und erfreulicher ausgedrückt, als philosophische Analyse es vermochte, und zwar in den Distichen:[3] »Warum glückt es dir nie, Musik mit Worten zu schildern? Weil sie, ein rein Element, Bild und Gedanken verschmäht. Selbst das Gefühl ist nur wie ein sanft durchscheinender Flußgrund, Drauf ihr klingender Strom schwellend und sinkend entrollt.« [3] Neue Gedichte. Wenn dies schöne Sinngedicht obendrein unter dem nachhallenden Eindruck dieser Schrift entstand, wie ich zu vermuten Anlaß habe, so muß sich meine, von poetischen Gemütern zumeist...

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This isn't a story about characters, but about a big, revolutionary idea. Published in 1854, Eduard Hanslick's 'On the Musically Beautiful' directly challenged the popular Romantic belief that music's main job was to express emotions. Think of composers like Wagner, who wanted music to tell epic stories. Hanslick said no. He argued that the true beauty of music is 'tonally moving forms'—the pure interplay of melodies, harmonies, and rhythms. For him, a piece's worth isn't in whether it makes you sad or happy, but in the cleverness and balance of its own internal structure. The book is his detailed case for why music should be appreciated like a beautiful building or an abstract painting, for its own sake.

Why You Should Read It

This book is a thrill because it forces you to pick a side. Reading Hanslick, I kept arguing with him in my head. 'But what about that heartbreaking chord in my favorite song?!' That's the point. He makes you defend your own listening habits. It's surprisingly accessible for a philosophical text—he uses clear examples (though knowing a little about classical music helps). The core idea, that music has an intrinsic value separate from our feelings, is liberating. It taught me to listen more closely to how a piece is put together, not just how it makes me feel.

Final Verdict

Perfect for curious music lovers, classical fans, or anyone who enjoys a good intellectual argument. If you've ever wondered why critics analyze the 'structure' of a song or debated whether music needs lyrics to have meaning, this is the foundational text. It's not a light read, but it's a essential one. You might not agree with Hanslick by the end, but you'll never listen to music the same way again.



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This content is free to share and distribute. You are welcome to share this with anyone.

Logan Jackson
4 months ago

This was recommended to me by a colleague and the author anticipates common questions and addresses them well. I’ll definitely revisit this in the future.

Emily Martinez
1 month ago

From a reader’s standpoint, the structure allows easy navigation and quick referencing. I couldn't put it down until the very end.

Aiden Young
3 weeks ago

From an academic standpoint, the emotional weight of the story is balanced perfectly with moments of levity. I have no regrets downloading this.

Margaret Torres
4 months ago

A fantastic discovery, the writing style is poetic but not overly flowery. One of the best books I've read this year.

5
5 out of 5 (4 User reviews )

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