Briefe an Ludwig Tieck (4/4) by Ludwig Tieck

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Tieck, Ludwig, 1773-1853 Tieck, Ludwig, 1773-1853
German
Ever wondered what really went on behind the scenes of German Romanticism? This final volume of letters to the writer Ludwig Tieck is like finding a secret backstage pass to the 19th century literary world. It’s not just polite notes—these are raw, unfiltered conversations with friends, rivals, and fellow artists. You get the gossip, the creative struggles, and the big ideas that were too risky for print. Think of it as the group chat for one of history's most influential artistic movements, where every message reveals something new about how stories get made and how friendships survive creative differences.
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Geb. im Juli 1770 zu Danzig, gest. am 18. April 1838 in Jena. Gabriele, 3 Bde. (1820.) -- Die Tante, 3 Bde. (1823.) -- Sidonia (1828.) -- Erzählungen, 11 Bde. (1825-32.) -- Reise durch England und Schottland (1813.) -- Reise durch das südliche Frankreich, 2 Bde. (1817.) -- Kunsthistorische Werke &c. Sämmtliche Schriften, 24 Bde. (1830-31.) Sie war, seitdem sie sich in Weimar niedergelassen, und so lange sie dort „ein Haus machte“ -- ein für ihre Verhältnisse vielleicht zu gastfreies! -- so recht eigentlich die Providenz aller Fremden, welche ihr nur irgend würdig erschienen, darin aufgenommen zu werden. Goethe, da er noch des Abends ausging, ließ sich’s gar gern bei ihr gefallen; entlud sich auch häufig des Andranges von Gästen, indem er den Strom der Geselligkeit aus seinen Räumen nach denen der theuren Freundin zu leiten verstand. Es dürften wohl wenig Mitlebende so tief und innig eingeweiht gewesen sein in _alle_ Geheimnisse des „Hauses am Plan“ wie Frau Johanna. Nur ihren Vertrautesten erschloß in ungestörter Plauderstunde die hochbegabte Genossin großer Tage ihr sonst festverwahrtes Schatzkästlein weimarischer Reminiscenzen. Es ist sehr zu bedauern, daß sie hinüberging, ohne den oftmals gehegten, oftmals wieder aufgegebenen Vorsatz ausgeführt zu haben, den sie mit den Worten bezeichnete: „Was ich zu erzählen wüßte, weiß kein Anderer zu erzählen.... aber ich hab’ eine heilige Scheu!“ Gerade diese „heilige Scheu“ würde ihrer Feder ohne Anstoß über manche gefährliche Stelle geholfen haben. Leider sind einzelne ihrer zutraulichsten Mittheilungen durch den Mund ihrer Tochter Adele an deren Jugendfreundin übergegangen, und letztere hat sie wieder ihrem, unzählige Bücher anfertigenden, Herrn Gemahl gegeben; und so war ein Schandbüchlein entstanden, von welchem die Schopenhauer verzweiflungsvoll klagte: „Es ist mir entsetzlich, daß in diesem Libell Dinge stehen, die der Verfasser nur durch mich -- wenigstens mittelbar -- erfahren haben kann!“ Doch ließ es sich nicht ändern. I. _Weimar_, d. 2ten Dec. 1823. Ich wage mich mit einer Bitte an Sie, verehrter Freund, deren Gewährung ich mit Gewisheit von Ihnen hoffe, besonders da ich sie Ihnen so bequem als möglich zu machen gedenke. Ich kenne Ihre große Bekanntschaft mit dem englischen Theater, in der Ihnen in Deutschland Niemand und vielleicht auch in England Keiner gleich kommt, und bitte Sie daher, mir die Titel von etwa ein Duzend englischer Lustspiele aus dem vorigen Jahrhundert aufzuschreiben, die Schröder noch nicht benuzt hat, und die gehörig modernisirt und umgearbeitet vielleicht den Stoff zu deutschen Lustspielen liefern könnten, wenn eine geschickte Hand sich darüber machte. In diesem Jahrhundert ist glaube ich nichts bedeutendes erschienen, die Engländer wie die Deutschen, ergözen sich meistentheils an Nachahmungen französischer Melodrams, doch wären Ihnen auch einige neuere für diesen Zweck paßende Stücke bekannt, so bitte ich ebenfalls ihre Titel mir mitzutheilen. Ihnen will ich es nicht verhehlen, daß ich selbst Lust und Trieb in mir fühle, mich auch einmal in diesem Fach zu versuchen, doch würde ich, aus Gründen, die Sie selbst fühlen, dieses nie unter meinem Namen thun, daher bitte ich Sie gegen Niemand etwas von diesem Vorsatz, nicht einmal von meinem jetzigen Anliegen an Sie, zu erwähnen. Ich glaube, daß das englische Theater noch viele Schätze bietet, die gut benuzt endlich dazu beitragen könnten, die französischen kleinen Lustspiele, die für Deutsche doch nie ganz paßen, von der Bühne, wenn nicht zu verdrängen, doch wenigstens ihre jetzige Alleinherrschaft zu beschränken. Ob ich das dazu nöthige Geschick habe, kann freilich nur die Zeit lehren, aber ich habe Lust, den Versuch zu wagen, besonders da ich bei meiner jetzigen Kränklichkeit einer erheiternden und leichtern, weniger anstrengenden Arbeit bedarf. Ich weis, lieber Herr Doktor, Sie schreiben ungern Briefe, ich entsage also schon im Voraus der Freude,...

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This book isn't a novel with a traditional plot. It's the fourth and final collection of personal letters written to Ludwig Tieck, a central figure in early German Romanticism. Spanning decades, the letters come from a whole cast of characters—other famous writers, philosophers, publishers, and close friends. They discuss everything from the nitty-gritty of publishing and harsh criticism of each other's work to deep philosophical debates and personal news. Reading it feels like listening in on a long, sprawling conversation that shaped an entire literary era.

Why You Should Read It

I loved this because it strips away the myth. These letters show the Romantics not as perfect icons, but as real people. They get frustrated, they need money, they gossip, and they passionately defend their weirdest ideas. You see how art is actually made through collaboration, argument, and sheer stubbornness. Tieck himself emerges as a fascinating hub—part mentor, part critic, part friend—who connected all these brilliant minds.

Final Verdict

This is a treasure for anyone who loves literary history or biographies. It’s perfect for readers who enjoy seeing the messy human reality behind great art. If you prefer fast-paced fiction, this might feel slow. But if you’ve ever finished a classic book and thought, 'I wonder what they were really like,' this collection is your answer. It’s the ultimate insider’s look.



🟢 No Rights Reserved

This title is part of the public domain archive. It is now common property for all to enjoy.

Noah King
1 month ago

This immediately felt different because the writing style is poetic but not overly flowery. An unexpectedly enjoyable experience.

Andrew King
3 months ago

This download was worth it since the content encourages further exploration of the subject. Don't hesitate to download this.

Elijah Hernandez
5 months ago

Without a doubt, the insights offered are both practical and thought-provoking. One of the best books I've read this year.

Carol Rodriguez
4 months ago

Surprisingly enough, the content remains relevant throughout without filler. This left a lasting impression on me.

David Brown
3 weeks ago

I approached this with curiosity because the clarity of explanations makes revisiting sections worthwhile. This book will stay with me for a long time.

5
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