Côrte na aldeia e noites de inverno (Volume I) by Francisco Rodrigues Lobo

(4 User reviews)   318
Lobo, Francisco Rodrigues, 1580-1622 Lobo, Francisco Rodrigues, 1580-1622
Portuguese
Ever wondered what it was like to live in 17th-century Portugal? Forget dusty history books. Francisco Rodrigues Lobo drops you right into the middle of it with a story that's part social drama, part philosophical chat. The main question isn't about a big battle or a hidden treasure. It's about how people navigate the tricky rules of society, love, and honor. It's a quiet, thoughtful look at what it means to live well, told through conversations in a village court and long winter nights. If you like character-driven stories where the real action happens in dialogue and ideas, you'll get hooked.
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Geb. im Juli 1770 zu Danzig, gest. am 18. April 1838 in Jena. Gabriele, 3 Bde. (1820.) -- Die Tante, 3 Bde. (1823.) -- Sidonia (1828.) -- Erzählungen, 11 Bde. (1825-32.) -- Reise durch England und Schottland (1813.) -- Reise durch das südliche Frankreich, 2 Bde. (1817.) -- Kunsthistorische Werke &c. Sämmtliche Schriften, 24 Bde. (1830-31.) Sie war, seitdem sie sich in Weimar niedergelassen, und so lange sie dort „ein Haus machte“ -- ein für ihre Verhältnisse vielleicht zu gastfreies! -- so recht eigentlich die Providenz aller Fremden, welche ihr nur irgend würdig erschienen, darin aufgenommen zu werden. Goethe, da er noch des Abends ausging, ließ sich’s gar gern bei ihr gefallen; entlud sich auch häufig des Andranges von Gästen, indem er den Strom der Geselligkeit aus seinen Räumen nach denen der theuren Freundin zu leiten verstand. Es dürften wohl wenig Mitlebende so tief und innig eingeweiht gewesen sein in _alle_ Geheimnisse des „Hauses am Plan“ wie Frau Johanna. Nur ihren Vertrautesten erschloß in ungestörter Plauderstunde die hochbegabte Genossin großer Tage ihr sonst festverwahrtes Schatzkästlein weimarischer Reminiscenzen. Es ist sehr zu bedauern, daß sie hinüberging, ohne den oftmals gehegten, oftmals wieder aufgegebenen Vorsatz ausgeführt zu haben, den sie mit den Worten bezeichnete: „Was ich zu erzählen wüßte, weiß kein Anderer zu erzählen.... aber ich hab’ eine heilige Scheu!“ Gerade diese „heilige Scheu“ würde ihrer Feder ohne Anstoß über manche gefährliche Stelle geholfen haben. Leider sind einzelne ihrer zutraulichsten Mittheilungen durch den Mund ihrer Tochter Adele an deren Jugendfreundin übergegangen, und letztere hat sie wieder ihrem, unzählige Bücher anfertigenden, Herrn Gemahl gegeben; und so war ein Schandbüchlein entstanden, von welchem die Schopenhauer verzweiflungsvoll klagte: „Es ist mir entsetzlich, daß in diesem Libell Dinge stehen, die der Verfasser nur durch mich -- wenigstens mittelbar -- erfahren haben kann!“ Doch ließ es sich nicht ändern. I. _Weimar_, d. 2ten Dec. 1823. Ich wage mich mit einer Bitte an Sie, verehrter Freund, deren Gewährung ich mit Gewisheit von Ihnen hoffe, besonders da ich sie Ihnen so bequem als möglich zu machen gedenke. Ich kenne Ihre große Bekanntschaft mit dem englischen Theater, in der Ihnen in Deutschland Niemand und vielleicht auch in England Keiner gleich kommt, und bitte Sie daher, mir die Titel von etwa ein Duzend englischer Lustspiele aus dem vorigen Jahrhundert aufzuschreiben, die Schröder noch nicht benuzt hat, und die gehörig modernisirt und umgearbeitet vielleicht den Stoff zu deutschen Lustspielen liefern könnten, wenn eine geschickte Hand sich darüber machte. In diesem Jahrhundert ist glaube ich nichts bedeutendes erschienen, die Engländer wie die Deutschen, ergözen sich meistentheils an Nachahmungen französischer Melodrams, doch wären Ihnen auch einige neuere für diesen Zweck paßende Stücke bekannt, so bitte ich ebenfalls ihre Titel mir mitzutheilen. Ihnen will ich es nicht verhehlen, daß ich selbst Lust und Trieb in mir fühle, mich auch einmal in diesem Fach zu versuchen, doch würde ich, aus Gründen, die Sie selbst fühlen, dieses nie unter meinem Namen thun, daher bitte ich Sie gegen Niemand etwas von diesem Vorsatz, nicht einmal von meinem jetzigen Anliegen an Sie, zu erwähnen. Ich glaube, daß das englische Theater noch viele Schätze bietet, die gut benuzt endlich dazu beitragen könnten, die französischen kleinen Lustspiele, die für Deutsche doch nie ganz paßen, von der Bühne, wenn nicht zu verdrängen, doch wenigstens ihre jetzige Alleinherrschaft zu beschränken. Ob ich das dazu nöthige Geschick habe, kann freilich nur die Zeit lehren, aber ich habe Lust, den Versuch zu wagen, besonders da ich bei meiner jetzigen Kränklichkeit einer erheiternden und leichtern, weniger anstrengenden Arbeit bedarf. Ich weis, lieber Herr Doktor, Sie schreiben ungern Briefe, ich entsage also schon im Voraus der Freude,...

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Francisco Rodrigues Lobo's Côrte na aldeia e notes de inverno isn't a book with a chase scene or a shocking twist. Instead, it paints a vivid picture of Portuguese life in the early 1600s through a series of conversations. Think of it as a fly on the wall in a small village where the local gentry gather. They talk about everything: the rules of love and courtship, the meaning of nobility (is it in your blood or your actions?), poetry, and how to behave properly in society. The 'court' is less a legal body and more a social club where these ideas are debated under the guise of settling little disputes among friends.

Why You Should Read It

This book surprised me. I went in expecting something stiff and old-fashioned, but Lobo's characters feel real. Their conversations are witty, sometimes funny, and full of genuine curiosity about the world. You get a front-row seat to the social anxieties and dreams of the time. It's less about kings and queens and more about how ordinary (well, educated) people tried to make sense of their lives and relationships. Reading it feels like overhearing a fascinating, centuries-old dinner party debate that's still surprisingly relevant.

Final Verdict

This is a book for a specific, patient reader. It's perfect for anyone who loves historical fiction that focuses on daily life and ideas over epic plots. If you enjoyed the conversational style of books like The Decameron or just love getting lost in a beautifully rendered historical setting, you'll find a lot to love here. It's a slow, charming, and insightful escape into another time.



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Jennifer Martinez
4 months ago

I picked this up late one night and the content remains relevant throughout without filler. I'm sending the link to all my friends.

John Perez
2 months ago

Believe the hype, the examples add real-world context to abstract ideas. An unexpectedly enjoyable experience.

Sandra Scott
3 weeks ago

This is one of those books where the structure supports both quick reading and deep study. This deserevs far more attention.

Matthew Wilson
4 months ago

I wasn’t planning to read this, yet the narrative structure is incredibly compelling and well-thought-out. An excellent read overall.

4.5
4.5 out of 5 (4 User reviews )

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